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EKŌ-Haus der Japanischen Kultur

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Was kommt Einem als erstes in den Sinn, wenn man an Japan denkt? Origami, Sushi, Kimono, Manga, Hieroglyphen, Ikebana, Sumo? Ja, das alles und viel, viel mehr. Das Land der aufgehenden Sonne (Nippon oder Nihon auf Japanisch) war lange Zeit ein geschlossenes Land und konnte dadurch eine einzigartige Kultur ohne jeglichen Einfluss von der Außenwelt entwickeln.

Wer mehr darüber erfahren möchte, muss nicht unbedingt weit reisen. Es genügt auch ein Ausflug nach Düsseldorf. Die Hauptstadt des NRW wird oft „Klein Tokio“ oder „Nippons Hauptstadt am Rhein“ genannt. Dort wohnt, nach London und Paris, die drittgrößte japanische Community Europas. Seit vielen Jahren kommen Geschäftsleute aus Fernost nach Düsseldorf und bringen ihre Familien mit. In der städtischen Infrastruktur sind längst japanische Läden, Restaurants, Friseure, Banken, Hotels, Ärzte, Kindergärten und Schulen integriert.

Die Düsseldorfer profitieren nicht nur von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, sondern auch von zahlreichen kulturellen Angeboten der Mitbürger aus dem Nippon. Im Stadtteil Niederkassel, etwas zurückversetzt von der Straße, befindet sich das EKŌ-Haus der japanischen Kultur. Die beiden Schriftzeichen „E-KŌ“ stehen für „sanfter Glanz“ oder „schenkendes Licht“. Wer seine Kinder in die japanische Bräuche, Werte und Traditionen einführen möchte, ist hier richtig.

Los geht es gleich nach dem Betreten des Tors, wo die japanischen Gärten zu jeder Jahreszeit die Besucher mit anderen Farben empfangen. Das Rosa der blühenden Kirschen im Frühling und das Rot des herbstlichen Ahorns sind besonders beeindruckend.

Zum EKŌ-Haus gehören auch ein buddhistischer Tempel und ein Haus in traditionell japanischem Baustil. Beide sind sehenswert und können zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Hier gilt: Schuhe aus!

Im EKŌ-Tempel ist für kleine Japan-Fans die schwere Glocke aus Bronze im Glockenraum von großem Interesse. Diese wird nämlich vor jedem großen Fest zehn Mal geschlagen und am letzten Tag des Jahres sogar 108-mal. Nach buddhistischem Glauben werden so die 108 Grundleiden des Menschen fortgeschickt.

Das Jahr über finden im EKŌ-Haus verschiedene Kurse wie Kalligraphie, Ikebana, Kochen, Tanz und Instrumentenspiel statt. Japanisch kann man hier selbstverständlich auch lernen. Sehr interessant ist eine Teezeremonie, die an manchen Wochenenden stattfindet. Aber für diese muss man ca. 2 Monate im Voraus Karten reservieren.

Einmal im Jahr findet in Düsseldorf der Japantag als großes Fest mit einem beeindruckenden Feuerwerk statt. An diesem Tag öffnet das EKŌ-Haus den Besuchern seine Türen mit besonderen Angeboten. Mit dabei sind oftmals Cosplayer, die sich gerne im Garten aufhalten und auch fotografieren lassen. Cosplay ist in Japan ein beliebter Verkleidungstrend, bei dem in möglichst originalgetreuen Kostümen eine Comic- oder Mangafigur dargestellt wird.

Tipp: Ein echtes Japan-Feeling lässt sich in der Immermann- und Charlottenstraße erleben, die sich unweit des Hauptbahnhofs befinden. Japanische Cafés, Läden, Restaurants und Bäckereien lassen eine Atmosphäre entstehen, die das Gefühl vermittelt, mitten in Japan zu sein.

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Adresse: Bruggener Weg 6, 40547 Düsseldorf-Niederkassel
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 13:00 -17:00 Uhr
Anfahrt:  U-Bahn U70, U74, U75, U76, U77 bis Belsenplatz, weiter mit Bus 834, 836, 828 bis Niederkasseler Kirchweg
Internet: www.eko-haus.de

Alle Angaben auf vuvivi.de (Öffnungszeiten, Veranstaltungsorte, Termine, Preise und Zeiten) sind ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche und regelmäßiger Überprüfung, können sich die Angaben zwischenzeitlich geändert haben. Für verbindliche Information nehmen Sie bitte immer Kontakt mit dem Anbieter/Veranstalter auf.

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